Zur Duma-Wahl in Russland, die vom 18. bis 20. September 2026 stattfindet, können Sie den außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, mit folgenden Worten zitieren:
„Die Wahl des russischen Parlaments, der Duma, ist eine Farce. Echte Wahlfreiheit ist nicht gegeben. Letztlich steht das Ergebnis schon vor der Auszählung fest.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit der Partei Jabloko auch die letzte gewichtige Stimme der Opposition von der Wahl ausgeschlossen. Dies ist ein Zeichen der Schwäche, denn Putin weiß, dass - angesichts der steigenden Inflation, der hohen Zahl an Kriegsopfern und der zunehmend spürbaren ukrainischen Gegenangriffe auf russisches Territorium – seine Beliebtheitswerte gesunken sind.
Bereits frühere Duma-Wahlen haben Beobachter als nicht frei und nicht fair kritisiert. Angesichts der verschlechterten Umfragewerte für Präsident Putin ist davon auszugehen, dass die diktatorische Staatsführung noch stärker darauf dringen wird, ein Ergebnis für die Putin-Partei Einiges Russland sicherzustellen, das den Schein wahrt. Auf eine rechtstaatliche, demokratische Wahl können wir nicht hoffen.“