„Die Entscheidung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, in den kommenden zwei Jahren rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von New York nach Bonn zu versetzen, ist zu begrüßen. Dies ist eine Anerkennung des anhaltenden deutschen Engagements in der Entwicklungszusammenarbeit.
Spätestens seit dem weitgehenden Rückzug der USA als entwicklungspolitischer Geber spielt Deutschland – trotz der notwendigen Kürzungen im Entwicklungsetat – eine noch entscheidendere Rolle im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Die Entscheidung für Bonn ist nicht nur eine Entscheidung für einen Verwaltungsstandort, sondern auch eine Wertschätzung der Verlässlichkeit in der internationalen Zusammenarbeit.
Für Bonn und Nordrhein-Westfalen zahlt sich aus, dass die Bundesregierung intensiv für den UN-Standort Deutschland geworben hat. Die Entscheidung der UN zeigt: Verlässlichkeit ist ein hohes Gut.“