„Nach den massiven Einbrüchen der vergangenen Jahre ist der Abwärtstrend beim Wohnungsbau endlich gebrochen. Die unionsgeführte Bundesregierung hat mit dem Bauturbo, einer verbesserten Förderung und vielen weiteren Maßnahmen dafür gesorgt, dass das Vertrauen langsam zurückkehrt. Umso wichtiger ist es, dass das zarte Pflänzchen des Aufschwungs beim Wohnungsbau nicht durch immer schrillere Regulierungsfantasien beim Mietrecht wieder abgewürgt wird.
Auch wenn die Richtung bei den Genehmigungszahlen stimmt, braucht es weitere Anstrengungen, damit in Deutschland wieder mehr, schneller und kostengünstiger gebaut werden kann. Die Bauvorschriften müssen strukturell und dauerhaft entschlackt und auf Schnelligkeit und Effizienz getrimmt werden. Dazu ist eine grundlegende Novelle des Baugesetzbuches in der Endabstimmung.
Auch der Gesetzentwurf zum sog. Gebäudetyp E muss jetzt schnell kommen. Der Gebäudetyp-E kann der Gamechanger werden, um die Spirale aus immer strengeren und kostentreibenden Standards zu durchbrechen. Statt teurem Goldstandard müssen wir einfaches und kostengünstiges Bauen zum neuen „Normal“ machen. Das muss die Regel sein, nicht eine aufklärungsbedürftige und mit Haftungsrisiken verbundene Absenkung von Standards nach unten.“