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(Quelle: DIE)

Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge

Direktorin Deutsches Institut für Entwicklungspolitik

Vita

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge ist Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Professorin für ‘Globale Nachhaltige Entwicklung‘ an der Universität Bonn zuständig für den Bereich Entwicklungssoziologie. Bevor sie im März 2020 an das DIE kam, war sie Professorin für ‘Sozialwissenschaften in den marinen Tropen‘ an der Universität Bremen und Leiterin des Fachbereichs Sozialwissenschaften und der Forschungsgruppe ‘Entwicklungs- und Wissenssoziologie‘ am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. Von 2006 bis 2015 arbeitete sie als Senior Researcher für das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) an der Universität Bonn und war von 2014 bis 2015 als Professorin und Direktorin in der Abteilung ‘Sozialer und kultureller Wandel‘ tätig.

Frau Hornidge ist Südostasienwissenschaftlerin und Soziologin mit Ausbildung an den Universitäten Bonn, Berlin und Singapur. Sie promovierte in Berlin und Singapur über den Aufbau von Wissensgesellschaften und habilitierte sich an der Universität Bonn über globale Wissensdiskurse und ihre lokalen Folgen in Südost- und Zentralasien und erhielt die venia legendi für Entwicklungsforschung an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Südost- und Zentralasien, Ost- und Westafrika. Darüber hinaus ist Frau Hornidge als Gutachterin in mehreren Beiräten auf nationaler, EU- und UN-Ebene tätig – z.B. als Ko-Vorsitzende des Sustainable Development Solutions Network Germany (SDSN Germany) und als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).

In ihrer Forschung konzentriert sich Frau Hornidge auf (a) die Rolle verschiedener Arten von Wissen in und für Veränderungsprozesse und (b) Fragen der Governance natürlicher Ressourcen in landwirtschaftlichen und marinen Kontexten. Konzeptionell stützt sie sich dabei auf sozialkonstruktivistische, Science- und Technology-Studies-und diskursanalytische Ansätze und befasst sich mit dem Paradigma des Mobility Turn. In ihren Arbeiten zielt Frau Hornidge darauf ab, zu einem stärker lokal verankerten, global diversifizierten empirischen Verständnis kommunikativer Prozesse bei der Vorstellung von Zukunft und der Gestaltung von Realitäten beizutragen. Diese Erkenntnisse können zur Stärkung der Forschung und ihrer konzeptionellen und methodischen Instrumente ebenso genutzt werden wie sie in die empirisch fundierte Politikberatung von politischen Entscheidungsträgern auf nationaler, EU- und UN-Ebene einfließen.

Letzte Veranstaltung mit Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge

19 Mai 2021
Kongress

Kongress digital | Entwicklungspolitische Herausforderung Agenda 2030 – Bilanz und Perspektive vor dem Hintergrund der Pandemie

Die internationale Gemeinschaft hat sich Ende 2015 auf 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Im Kern sollen diese bis 2030 die Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten aller Menschen verbessern und unsere natürlichen Lebensgrundlagen sichern. #JetztZukunft