Professor Dr. Prof. h.c. Arndt Sinn Bildquelle: Fotograf: Universität Osnabrück

Professor Dr. Prof. h.c. Arndt Sinn

Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Straf- und Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht sowie Strafrechtsvergleichung und Direktor des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien (ZEIS), Universität Osnabrück

* 1971

Jurastudium an der Universität Leipzig. Promotion und Habilitation an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2006 wurde ihm der Dr. Herbert-Stolzenberg-Preis der Justus Liebig Universität Gießen für seine Habilitationsschrift und sein wissenschaftliches Werk verliehen. Er erhielt Rufe an die Universitäten Frankfurt/Oder, Osnabrück, Augsburg und Gießen. Er war Gastprofessor an der Chuo Universität in Tokio/Japan sowie an der Universität Nanjing in China. Seit 2017 ist Sinn Ehrenprofessor der National University Kaohsiung (Taiwan).

Gegenwärtig ist Sinn Lehrstuhlinhaber für Deutsches und Europäisches Straf- und Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht sowie Strafrechtsvergleichung an der Juristischen Fakultät der Universität Osnabrück. Er ist der Direktor und Gründer des Zentrums für Europäische und Internationale Strafrechtsstudien (ZEIS), Mitglied im Herausgeberkreis nationaler und internationaler Zeitschriften sowie Berater internationaler Strafverfolgungsbehörden. In dieser Funktion hat er auch Europol bei den Berichten zur Organisierten Kriminalität (SOCTA) beraten. Außerdem ist er an den Diskussionen der Task Force on Countering Illicit Trade der OECD (TF-CIT) beteiligt.

Am ZEIS initiiert er umfangreiche rechtsvergleichende Studien mit internationaler Reichweite unter anderem auch für die EU-Kommission. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Artikel zum Straf- und Strafprozessrecht. Mehrfach wurde Sinn als Sachverständiger zu Gesetzesvorlagen in den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages eingeladen. Er führte von 2014-2016 das größte europäische Projekt zur Arzneimittelkriminalität (ALPhA www.alpha.uos.de) durch.

Zuletzt machte er mit seinen neuen Studien zur „Organisierten Kriminalität 3.0“ auf die Veränderungen der organisierten Kriminalität auch im Zusammenhang mit dem Terrorismus aufmerksam, deckte Lücken bei der Strafverfolgung auf und schlug neue Sicherheitskonzepte vor. Seine letzte Studie „Wirtschaftsmacht Organisierte Kriminalität“ ist im Sommer 2017 erschienen und deckt Marktmechanismen auf illegalen Märkten auf, zeigt Trends zukünftiger Kriminalitätsentwicklungen und schlägt Handlungsempfehlungen vor.

Letzte Veranstaltung mit Professor Dr. Prof. h.c. Arndt Sinn

Diese Veranstaltung ist beendet. Einen Nachbericht finden Sie hier.

Die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität verlangt nach effektiven Regelungen des Gesetzgebers und einem konsequenten Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden. #StarkerStaat

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