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(Quelle: Prof. Dr. Julius H. Schoeps)

Prof. Dr. Julius H. Schoeps

Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam

Vita

Professor Emeritus, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam*1942 in Djursholm/Schweden

1948 Rückkehr mit den Eltern aus dem Exil in das Nachkriegsdeutschland.

1963 Abitur, Studium der Geschichte, Geistesgeschichte, Politik- und Theater-wissenschaft in Erlangen und Berlin. Während des Studiums Volontariate in Verlagen (u. a. Ullstein/Propyläen), 1969 Promotion, Tätigkeit als Verlagslektor (C. Bertelsmann), 1973 Habilitation

Universitäre Tätigkeiten: Von 1974 bis 1991 Professor für Politische Wissenschaft und Gründungsdirektor des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität/Gesamthochschule Duisburg; von 1991 bis 2006 ordentlicher Professor für Neuere Geschichte (Schwerpunkt deutsch-jüdische Geschichte) an der Universität Potsdam. Seit 1992 Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam. Von 2001 bis 2006 Sprecher des Graduiertenkollegs „Ha Makom“ an der Universität Potsdam. Gastprofessuren in New York, Oxford, Seattle, Tel Aviv und Budapest.

Außeruniversitäre Tätigkeiten: Seit 1970 tätig als Publizist für verschiedene Zeitungen (u. a. ZEIT, FAZ, NEUE ZÜRCHER, SPIEGEL, WELT, TAGESSPIEGEL) sowie für verschiedene Rundfunk- und Fernsehanstalten. Seit 1984 Vorsitzender der Gesellschaft für Geistesgeschichte. Von 1993 bis 1997 nebenamtlich Gründungsdirektor des Jüdischen Museums der Stadt Wien. Seit 1995 Gründungsdirektor der Moses Mendelssohn Akademie und des Berend Lehmann Museums für jüdische Geschichte und Kultur in Halberstadt. Berater- und Herausgebertätigkeit für verschiedene deutsche Verlage. Ausstellungen. Mitglied des P.E.N.-Zentrums.

Letzte Veranstaltung mit Prof. Dr. Julius H. Schoeps

20 Mai 2015
Kongress

Jüdisches Leben in Deutschland – Ist es gefährdet?

Seit Jahren entwickelt sich jüdisches Leben mit einer lebendigen Kultur in unserer Mitte. An vielen Orten prägen Synagogen, jüdische Einrichtungen, Kunst und Kultur wieder das Straßenbild. 

Der Kongress wird live ins Internet übertragen.