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(Quelle: Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde)

Prof. Dr. Horst Köhler

Bundespräsident a.D.

Vita

Horst Köhler (geb. 1943) war lange Jahre im Bundesfinanzministerium tätig, zuletzt seit 1990 als Staatssekretär. In dieser Funktion verhandelte er unter anderem den Maastrichter Vertrag sowie die deutsche Währungsunion.
 
Er scheidet 1993 aus der Bundesregierung aus und wird Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Im Jahr 1998 übernimmt er das Amt des Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London, 2000 wird er Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds IWF in Washington, D.C. 2003 ernennt ihn die Universität Tübingen, wo Köhler auch studiert und promoviert hatte, zum Honorarprofessor.
 
Am 23. Mai 2004 wird Horst Köhler zum neunten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt und am 23. Mai 2009 für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Am 31. Mai 2010 tritt er von seinem Amt als Bundespräsident zurück.
 
Horst Köhler beschäftigt sich weiterhin intensiv mit Fragen internationaler Zusammenhänge und Entwicklung und ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Organisationen und Fachgremien. Auf Vorschlag der Bundesregierung beruft der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon ihn 2012/2013 in ein hochrangiges Beratergremium für eine neue globale Entwicklungsagenda.

Letzte Veranstaltung mit Prof. Dr. Horst Köhler

16 Mär 2016
Kongress

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