Merkel und Bareiß beim Energiedialog

Thema des Tages


(Quelle: Marco Urban Fotografie)
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Technologien offen begegnen

9. Energiepolitischer Dialog der Unionsfraktion

Zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode hat die Unionsfraktion zum Energiedialog geladen. Dabei im Fokus: Ein Resümee der energiepolitischen Ergebnisse der letzten vier Jahre  und Ausblicke auf das, was mit der Energiewende noch vor uns liegt.

Über die dabei notwendigen Schritte, wie etwa Speichermöglichkeiten für Strom zu finden, rief die Bundeskanzlerin gerade Wissenschaftler auf: „Ran an den Speck und machen!“

Klimaschutz, Netzausbau und erneuerbare Energien als Leitlinien

Bei dem Kongress wurde außerdem deutlich: Leitlinien der kommenden Jahre werden vor allem  der Klimaschutz, die Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien sein. Das machte Thomas Bareiß, Energiebeauftragter der Unionsfraktion deutlich.

Bezahlbarer und verlässlicher Zugang zu Energie

Unionsfraktionschef Volker Kauder betonte außerdem die Bedeutung von Wirtschaft und Industrie für den deutschen Wohlstand. Die Marktwirtschaft sei ein „richtiges Mittel, um die Kosten der Energiewende in Zukunft senken zu können.“ Zudem, das machte Georg Nüsslein deutlich, sei der bezahlbare und verlässliche Zugang zu Energie einer der Grundsteine unseres Wohlstandes. Die Energiewende müsse dies berücksichtigen, innovationsfreundlich und marktgetrieben sein und  damit ihren Beitrag zum Erhalt dieses Wohlstandes beitragen.

Netzausbau verbessern

Die Bundeskanzlerin beschrieb die Energiewende als herausforderndes Projekt und machte auf Probleme in der Energiepolitik aufmerksam. „Umso stärker der Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgt, desto stärker kommen die Unzulänglichkeiten des Netzwerkausbaus zum Vorschein.“ In der nächsten Wahlperiode sei eine große Kraftanstrengung bei den Verteilernetzwerken notwendig.

Technologie offen begegnen

Der Energieverbrauch müsse zugleich sicherer, bezahlbarer und Umwelt-schonender werden, so Merkel. Um diesen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden, müssten wir „offen sein für neue Technologien, auch im Alter noch lernen mit der Digitalisierung offen umzugehen.“

 Trotz aller notwendigen Rationalität, mit der die Energiepolitik angegangen werden muss, warb Angela Merkel dafür, Leidenschaft und Freude für das Thema zu entwickeln. „Nicht jeder Generation ist es gegeben, solche technischen Umbrüche zu erleben und dabei zu sein, ist schön!“