Japanische Flagge weht in einem Hafen. Im Hintergrund liegen Schiffe.

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(Quelle: dpa)
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Jefta ist Signal gegen Abschottung

EU und Japan einigen sich auf Freihandel

Das Freihandelsabkommen Jefta kommt. Die EU und Japan haben sich geeinigt. Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, nannte das Abkommen „ein starkes politisches Signal für die Öffnung der Märkte“.

 

Was für ein Signal. Die Einigung kam kurz vor dem Beginn des G20-Gipfels in Hamburg. Dies könne als deutliche Botschaft gelesen werden, betont Volker Kauder. Der Fraktionsvorsitzende ist überzeugt, dass mit dem Abbau von Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen, sowie durch die Angleichung von Normen und Standards das Wachstum auf beiden Seiten gestärkt werde. Zusammen stünden Japan und Europa für mehr als Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Wachstum auf beiden Seiten stärken

Mit dem Freihandelsabkommen könnten nicht nur Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch Maßstäbe im Arbeits-, Umwelt- und Naturschutz gesetzt werden, so Kauder weiter. Er wünscht sich auch eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den USA über TTIP.

Abkommen zeitnah unterzeichnen

Joachim Pfeiffer, wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion, sieht das genauso: „Für die Exportnation Deutschland haben neue Freihandelsabkommen eine besondere Bedeutung“, so der Wirtschaftspolitiker. „Sie helfen, Arbeitsplätze und Wohlstand in unserem Land abzusichern.“ Pfeiffer fordert nun eine zügige Finalisierung der Details, sodass das Abkommen mit den Japanern möglichst zeitnah unterzeichnet werden könne.