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Lärmschutzwand an der A 14: Ortstermin in Dodendorf/Sülzetal (Sachsen-Anhalt)

Ortstermin des Petitionsausschusses

Am 29. Oktober besuchte eine Delegation des Bundestages unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Gero Storjohann (CDU/CSU) Dodendorf/Sülzetal in Sachsen-Anhalt.

Die Abgeordneten wollten sich vor Ort einen persönlichen Eindruck vom Sachverhalt einer Petition machen, die sich für den Bau einer (weiteren) Lärmschutzwand an der A 14 ausspricht. Für die CDU/CSU-Fraktion nahm weiterhin Bernd Heynemann am Ortstermin teil.

Hintergrund war die Beschwerde eines Bürgers, wonach mit der Inbetriebnahme der neugebauten Bundesautobahn A 14 eine bei Ostwind unzumutbare Lärmbelastung für Teile seines Wohnortes entstanden sei und die Wohnqualität stark mindere. Bei den Planungen der Autobahn seien wohl in den entsprechenden Berechnungen die schallverstärkenden Wirkungen der Schallschutzeinrichtungen auf der Ostseite der Brücke nicht berücksichtigt worden. Nun reflektiere die vorhandene Lärmschutzwand den Verkehrslärm in Richtung seines Wohnortes. Er schlug vor, auf der vorhandenen Autobahnbrücke eine weitere Lärmschutzwand zu errichten oder die vorhandene Lärmschutzwand mit lärmdämmenden Materialien zu versehen.

Die Abgeordneten wurden bei der Besichtigung von den Beschwerde führenden Bürgern, der Ortsbürgermeisterin von Dodendorf sowie je einem Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt begleitet.

In begleitenden Gesprächen wurden – zusammen mit den anwesenden Fachleuten - Pro und Contra des Vorschlags des Beschwerdeführers erörtert.

Entscheidungen werden bei Ortsterminen des Ausschusses in der Regel nicht getroffen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der regulären Ausschussberatung.