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(Quelle: Laurence Chaperon)
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Unsere Landwirte brauchen Hilfe

Fraktion arbeitet an Maßnahmenpaket

Sehr viele deutsche Bauern kämpfen momentan um ihr wirtschaftliches Überleben. Überraschender Weise hat die breite Öffentlichkeit dies noch nicht zur Kenntnis genommen. Spricht man das Thema in Fernsehsendungen an, blickt man in erstaunte Gesichter der Moderatoren. Doch die Not der Landwirte ist so groß wie lange nicht. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist entschlossen, den Bauern in dieser Krise zu helfen.

Insbesondere Milchbauern und Schweinehalter leiden unter dem rapiden Preisverfall ihrer Erzeugnisse. Denn die Nachfrage aus dem Ausland – aus Ländern wie China und Russland  - ist eingebrochen. Es geht um die Zukunft der ganzen Branche in Deutschland und um das Herzstück des ländlichen Raums. Ohne eine gesunde Landwirtschaft würde der ländliche Raum immer weiter verarmen. Die Struktur unseres gesamten Landes würde sich verändern.

 

„Die Not der Landwirte ist groß wie lange nicht“

Die Unionsfraktion steht an der Seite der Landwirtschaft - in guten wie in schlechten Zeiten. Die Märkte können wir allerdings nicht ändern, und natürlich muss sich die Landwirtschaft der neuen Situation zuallererst selbst anpassen. Beispielsweise muss sie die Überproduktion zurückfahren. Aber die Politik kann die Landwirte auch nicht allein lassen. Deshalb arbeiten wir als Fraktion gemeinsam mit der Bundesregierung an einem Maßnahmenpaket, um unseren Familienbetrieben den Rücken zu stärken.

Einzelne Bestandteile dieses Pakets zeichnen sich bereits ab. Zunächst ist es gut vorstellbar, Hilfen zu gewähren, die Liquidität der Höfe zu verbessern. Denn momentan fehlen vielen Landwirten schon die Mittel, um den laufenden Betrieb am Leben zu erhalten, etwa Löhne und Futtermittel zu bezahlen. Denkbar ist eine Entlastung bei der Unfallversicherung der Landwirte. Ob die Landwirte auch steuerlich etwas besser gestellt werden können, muss noch geprüft werden. In der Diskussion ist auch, es der Branche zu ermöglichen, selbst bestimmte Produktionshöchstmengen festzulegen. Außerdem fordern wir unseren Koalitionspartner und die von ihm geführten Ministerien auf, von immer weiteren Auflagen für die Landwirtschaft abzusehen. Die Bürokratie darf die Landwirtschaft nicht noch weiter zur Last fallen.  

Zuletzt: Wir müssen auch diskutieren, was uns die qualitativ hochwertigen, sicheren und gesunden Lebensmittel der deutschen Landwirtschaft wert sind. Wollen wir die deutsche Landwirtschaft opfern, nur um immer billigere Produkte kaufen zu können? 

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