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(Quelle: picture alliance/ dpa)
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Renten steigen deutlich an

Auf die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland kommt in diesem Jahr eine kräftige Rentenerhöhung zu, ihre Renten steigen so stark wie seit 23 Jahren nicht mehr. Laut Bundessozialministerium erhalten Rentner in Westdeutschland ab dem 1. Juli 2016 4,25 Prozent mehr Geld, im Osten Deutschlands liegt das Plus bei 5,95 Prozent. Dieser deutliche Rentenanstieg ist das Resultat der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der Lohnzuwächse bei den Arbeitnehmern, sagt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling.

„Unsere Rentner können sich über das stärkste Plus bei der Rente freuen, das es seit über 20 Jahren gegeben hat. Damit steigt die Rente ein weiteres Mal deutlich schneller als die Preise. Die Rentenerhöhung liegt weit über der Inflation“, so Schiewerling.

Osten holt schneller auf

Wichtig sei auch, dass der Osten mehr und schneller aufgeholt hat, als dies vorausgesagt worden war. Gleichzeitig sei der Handlungsbedarf für eine künstliche Angleichung des Ostrentenwerts an den Westwert geringer geworden. 

Rentenversicherung ist in solider finanzieller Verfassung

Angesichts dieser Entwicklungen zeigt sich die Rentenversicherung in einer soliden finanziellen Verfassung. „Es wird aber Aufgabe der Politik sein, weiter an der Zukunftsfestigkeit der Rente zu arbeiten“, unterstreicht Schiewerling und nennt vor allem die Umsetzung der Flexi-Rente die Modernisierung der Betriebsrenten und die Privatvorsorge als zu klärende Punkte.

Nicht zuletzt müsse man auch mit Blick auf die Sorgen der Menschen „eine Antwort auf die Frage finden, wie die Alterssicherung auch in der Zukunft so funktionieren kann, dass Altersarmut kein verbreitetes Problem wird.“