Borussia Dortmund Mannschaftsbus nach dem Anschlag

Thema des Tages


(Quelle: dpa/nordphoto)
Teilen

Unionsfraktion zollt BVB-Spielern Respekt

Harbarth: Ein Anschlag auf den Sport als Ganzes

Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund läuft die Suche nach den Tätern. Die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag hofft, dass der Generalbundesanwalt mit seinen Ermittlungen zügig vorankommt und wünscht dem verletzten Spieler baldige Genesung.

"Dem Verein Borussia Dortmund und der Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gebührt unser Respekt“, sagt Volker Kauder, Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag. Kauder findet es bemerkenswert für die Mannschaft des BVB, noch nicht einmal 24 Stunden nach einem solchen Ereignis wieder auf dem Platz stehen zu müssen. „Das sage gerade ich als großer Fußball-Fan.“

Kauder hofft, dass der Generalbundesanwalt mit seinen Ermittlungen schnell vorankommt: „Die Täter müssen ihre gerechte Strafe erhalten. Dem verletzten Spieler wünscht die CDU/CSU-Bundestagsfraktion baldige Genesung."

Diesen Wünschen schließt sich Innenpolitiker und Fraktionsvize Stephan Harbarth an. „Der Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des BVB schockiert uns alle“, so Harbarth. Auch er hofft, dass die Hintergründe der Tat so schnell wie möglich aufgeklärt werden können.

„Nach ersten Erkenntnissen müssen wir von einem gezielten Anschlag auf die Mannschaft des BVB ausgehen“, fasst Harbarth zusammen. Dieser Anschlag sei zugleich auch ein Anschlag auf den Sport als Ganzes, der Brücken baue und für Verständigung stehe. Harbarth: „Von solch niederträchtigen Taten dürfen wir uns nicht abschrecken lassen.“