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(Quelle: picture alliance/AP Photo)
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CDU und CSU stehen hinter Bundeskanzlerin Merkel

Kauder: Merkel ist beste Kandidatin für Amt in schwieriger Zeit

CDU und CSU stünden geschlossen hinter Angela Merkel, so Kauder. Vorab hatten die Spitzen der beiden Unionsparteien Merkel zur gemeinsamen Kanzlerkandidatin erklärt.

Angela Merkel sei als Bundeskanzlerin erfolgreich und anerkannt, erklärte Kauder, der auch bei dem Treffen der Parteispitzen in München dabei war, in einem Interview mit dem ARD Morgenmagazin. „Die Union unterstützt geschlossen Angela Merkel, die die beste Kandidatin für das Amt in dieser schwieriger Zeit ist.“

Unionsparteien einig

Beim Zukunftsgipfel in  München sei – so Kauder – deutlich geworden, dass CDU und CSU in den wichtigen Fragen einer Meinung sind. „Das habe ich in der Bundestagsfraktion in den vergangenen Jahren immer auch so erlebt“, beschreibt der Unionsfraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag die gemeinsame Politik von CDU und CSU im Bundestag.

Flüchtlingskrise darf sich nicht wiederholen

So hätten die Schwesterparteien beim Thema Flüchtlingspolitik auch in München noch einmal klar formuliert: „Wir wollen, dass unser Land Zuwanderung zu jeder Zeit verkraften kann. Die Entwicklung von Herbst 2015 bis Frühjahr 2016 darf sich keinesfalls wiederholen.“ Dazu haben CDU und CSU gemeinsam eine ganze Reihe von Maßnahmen ergriffen, die zu einem spürbaren Rückgang der Flüchtlingszahlen geführt haben, wie beispielsweise das Abkommen mit der Türkei. „Weitere Abkommen, diese Entwicklung weiter zu stabilisieren, werden kommen. Die Weichen wurden beim EU-Gipfel in Malta gestellt“, so Kauder weiter. Und das Thema „Obergrenze“? „Hier gibt es unterschiedliche Auffassungen in der Union“, sagt Volker Kauder. „Aber da kleistern wir auch nichts zu. Wir sind bei aller Gemeinsamkeit zwei verschiedene Parteien… Aber wir sind beieinander."

Wohlstand erhalten

Kauder plädiert dafür, den Fokus auf den Themen der Menschen beizubehalten. Das seien die Herausforderungen für die Politik. "Die Menschen haben einige Sorgen, dass wir unseren Wohlstand auch in Zukunft erhalten können. Das ist der Punkt. Die Bürger beobachtet die Entwicklung in den USA sehr intensiv. Sie fragen sich: Was bedeutet die Präsidentschaft von Trump für unsere Arbeitsplätze? Sie bewegt auch der Zustand Europas: Ist Europa in der Lage die Aufgaben beispielsweise bei der Sicherung der Außengrenze zu meistern?“