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Dr. Günter Krings während seines Pressestatements am 25.09.2012
Thema des Tages |
Gunter Krings stellt die Demographie-Strategie vor. (Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion)

Demografiepolitik als Querschnittsaufgabe

Unionsfraktion verabschiedet Positionspapier - Politik vor neuen Herausforderungen

Die deutsche Bevölkerung altert: Seit Jahrzehnten steigt die Lebenserwartung; die Geburtenrate hat sich auf niedrigem Stand eingependelt. Der demografische Wandel verändert das Leben in Deutschland und stellt die Politik vor neue Herausforderungen. So müssen die sozialen Sicherungssysteme den veränderten Gegebenheiten angepasst werden. Mit den finanziellen Ressourcen und den ökologischen Lebensgrundlagen müssen wir schonend umgehen, um sie für die nachkommenden Generationen zu erhalten. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verabschiedete am Dienstag ein Positionspapier, in dem sie die Demografiepolitik zur Querschnittsaufgabe erklärte.

Mit dem Papier bereitet sich die Fraktion auf den Demografiegipfel der Bundesregierung Mitte Oktober vor. Sie geht von der These aus, dass auch eine allmählich kleiner und älter werdende Gesellschaft vital bleiben kann. Die Lebensphase „Alter“ umfasst inzwischen oft mehrere Jahrzehnte. Für die Menschen ist sie mit dem Wunsch nach einer aktiven Gestaltung verbunden.

Die Familie als Keimzelle der Gesellschaft stellt die Fraktion nach wie vor an den Beginn ihrer Überlegungen. „Kinder sind eine Bereicherung. Wir wollen junge Männer und Frauen ermutigen, sich für Kinder zu entscheiden“, heißt es. Damit dies gelingt, soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.

Damit der demografische Wandel nicht zu Wohlstandsverlusten führt, bedarf es vor allem einiger Anpassungen im Bildungsbereich, in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt. Angesichts des sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangels setzt sich die Unionsfraktion dafür ein, die inländischen Potzenziale für den Arbeitsmarkt noch besser nutzen. An anderer Stelle wurden bereits Weichen gestellt, etwa mit der behutsamen Einführung der Rente mit 67.