Skip to main content

Daten sicher und besser nutzen

Datenstrategie schafft Freiräume für neue Geschäftsmodelle

Um den Standort Deutschland langfristig zu sichern, muss sich der Umgang mit Daten verändern. Ein Meilenstein auf dem Weg dorthin ist die neue Datenstrategie der Bundesregierung, die im Bundestag debattiert wurde.

In der Geschichte der Seuchen wird die Corona-Pandemie einmal eine Sonderstellung einnehmen: Noch nie zuvor war es der Menschheit gelungen, binnen weniger Monate Impfstoffe und Therapien gegen eine ansteckende Massenerkrankung zu entwickeln. Möglich gemacht hat diesen Quantensprung in der Medizin der Austausch von Daten: Universitätskliniken weltweit kooperierten, glichen Krankheitsverläufe ab, interpretierten die Ergebnisse. Kein Wunder also, dass das Interesse an verlässlichen Daten und ihrer richtigen Einordnung in den vergangenen Monaten sprunghaft angestiegen ist.

Datenbereitstellung und -nutzung

Da kommt die neue Datenstrategie der Bundesregierung gerade zur rechten Zeit. Die Strategie, in die auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion viele wichtige Vorschläge einbringen konnte, zielt darauf ab, die innovative und verantwortungsvolle Datenbereitstellung und -nutzung in Deutschland und Europa signifikant zu erhöhen. 

Agiles Datenökosystem

Nadine Schön, die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, wies darauf hin, dass die Datenstrategie das „Kernstück für eine datenbasierte Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft“ sei und somit den Weg weise, in ein „agiles Datenökosystem“. Schön betonte: „Die Strategie schlägt sehr gute Maßnahmen vor, um Standards und Vernetzung in der Verwaltung voranzutreiben. Sie schafft Freiräume für Forschung, neue Geschäftsmodelle und Kooperationen.“

Breiter Beteiligungsprozess

Die neue Datenstrategie umfasst insgesamt mehr als 240 Maßnahmen, ihrer Entstehung war ein breit angelegter Beteiligungsprozess vorausgegangen, inklusive einer Onlinebefragung mit mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Kurs auf Datensorgfalt

Der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tankred Schipanski, verwies auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der Strategie: „Nur wenn wir Daten besser nutzen, können wir als Wirtschaftsstandort Deutschland bestehen und mit internationalen Wettbewerbern auf Augenhöhe bleiben.“

Schipanski betonte den Paradigmenwechsel, der mit der neuen Strategie einhergehe: „Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben wir uns bereits dafür ausgesprochen, eine Abkehr vom Prinzip der Datensparsamkeit hin zu einer Datensorgfalt anzustreben.“

Außerdem wichtig