Trauernde Menschen nach dem Terroranschlag in Manchester

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(Quelle: pa/AA)
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Trauer um die Opfer von Manchester

Tote und Verletzte nach Selbstmordanschlag in Großbritannien

Nach dem blutigen Anschlag in Manchester zeigen sich Unionspolitiker entsetzt. ­­­ Dort wurden durch einen Terroranschlag mindestens 22 Menschen getötet und viele weitere schwer verletzt.

"Mit Trauer und Entsetzen verfolge ich die Berichte aus Manchester“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Morgen. „Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen", so die Kanzlerin. Ihre tiefe Anteilnahme gelte allen Opfern und Betroffenen sowie den Angehörigen in ihrer Trauer und Verzweiflung. Deutschland stehe an der Seite der Menschen in Großbritannien. Merkel weiter: „Dieser mutmaßliche terroristische Anschlag wird nur unsere Entschlossenheit stärken, weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen."

Freiheit gegen Terror verteidigen

Zuvor hatte bereits Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender von CDU und CSU im Deutschen Bundestag, sich angesichts des schrecklichen Ereignisses bestürzt gezeigt: "Wir trauern um die Toten von Manchester“, so Kauder in seinem Statement. Der Terror folge immer wieder dem gleichen Muster, so Kauder: „Er greift unsere Gesellschaft vor allem dort an, wo Menschen ihre Freiheit genießen und Freude am Leben zeigen.“ Die freien Bürgerinnen und Bürger in Europa und der Welt würden sich aber nicht einschüchtern lassen. Das Attentat mahne uns aber auch: „Wenn Großbritannien die EU verlassen wird, sollten wir alles daran setzen, enge Partner zu bleiben. Das ist schon deshalb geboten, um gemeinsam die Freiheit gegen den Terror zu verteidigen", so der Fraktionsvorsitzende.

Gezielt Kinder im Visir

Die Hintergründe des Anschlags werden weiter untersucht. Die britischen Behörden sprechen von einem Selbstmordattentäter, der nach Angaben von Premierministerin Theresa May „das größtmögliche Blutbad“ anrichten wollte. Er habe vor allem auf Kinder gezielt.