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(Quelle: picture alliance / dpa)
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Sinnloser Terrorakt in Nizza

Unionsfraktion trauert mit dem französischen Volk

Unionsfraktion trauert mit den Franzosen. Volker Kauder fordert ein Zusammenstehen der Staaten und Gesellschaften im Kampf gegen den Terror.

Nach dem Anschlag von Nizza hat der Vorsitzende der Unionsfraktion, Volker Kauder, den Opfern von Nizza und deren Angehörigen sein Bedauern ausgesprochen.  "Wir trauern mit dem französischen Volk um die unschuldigen Opfer dieses erneuten sinnlosen Akt des Terrors“, sagte Kauder in einem Pressestatement. Gleichzeitig bekräftigte er: „Wir stehen an der Seite Frankreichs in dieser für das Land schweren Zeit. Diese schreckliche Inhumanität, die überall auf der Welt zu wachsen scheint, muss zurückgedrängt und besiegt werden.“

Terror ist Herausforderung

Der Terrorismus sei eine Herausforderung für die gesamte Menschheit und alle friedliebenden Staaten. „Die Welt und insbesondere Europa müssen hier enger zusammenrücken“, fordert Volker Kauder. Und das gelte nicht nur für die Staaten, auch die Gesellschaften müssten das tun. „Auch sie müssen dringend überlegen, wie den Propagandisten des Terrors der Zugang zu Plattformen erschwert werden kann, auf denen sie ihre menschenverachtenden Botschaften verbreiten."

Terror darf nicht Leben bestimmen

Auch der außenpolitische Sprecher der CSU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, zeigt sich erschüttert angesichts des schrecklichen Attentats von Nizza am französischen Nationalfeiertag. „Wir fühlen mit den Opfern, ihren Angehörigen und der gesamten französischen Nation und sind in diesen schweren Stunden bei ihnen.“ Terroristen wollten unsere offene Lebensweise zerstören, so Hardt weiter. „Deshalb muss die gesamte zivilisierte Welt dem Terror entschieden entgegentreten. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Angst vor dem Terror unser Leben bestimmt.“

Solidarität mit Frankreich

Zuvor hatte bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Videostatement Frankreich Deutschlands Solidarität zugesichert. „Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs“, versprach die Bundeskanzlerin. „Wir alle sind vereint in der Fassungslosigkeit über den mörderischen Anschlag in Nizza.“

Blutbad am Nationalfeiertag

Ein Mann war sich am Abend des französischen Nationalfeiertages auf der Strandpromenade von Nizza während des Feuerwerks mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Zudem gab er mehrere Schüsse aus einer Pistole ab, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Bei dem Anschlag wurden mindestens 84 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt. Frankreichs Präsident François Hollande sprach von einer Terror-Attacke.

 

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