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Gerda Hasselfeldt, Karlheinz Kopf und Volker Kauder
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Statement zur gemeinsamen Sitzung von CDU/CSU-Fraktion und ÖVP-Klub

Besuch von Freunden bei Freunden

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder, die Erste Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gerda Hasselfeldt und der Obmann des ÖVP-Parlamentsklubs Karlheinz Kopf haben sich heute zu Beginn der gemeinsamen Tagung des Geschäftsführenden Vorstands der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und des ÖVP-Klubs im österreichischen Parlament in einem Statement geäußert.


Volker Kauder:
Wir haben in dieser Woche den ÖVP-Klub bei uns zu Gast. Das ist der Gegenbesuch. Wir waren im letzten Jahr bei der ÖVP und haben miteinander ein paar Fragen besprochen. Dieser Besuch fällt in eine entscheide, wichtige Phase innerhalb Europas und deswegen wird natürlich das Thema auch Europa sein.
Wir werden uns darüber abstimmen, wie wir die nächsten Themen in Europa beraten. Wir haben darüber hinaus ein für uns wichtiges Thema, das wir bei unserer letzten Besprechung schon angesprochen haben, nämlich, was können wir tun, um verfolgten Christen zu helfen. Das hat eine Aktualität jetzt wegen der Entwicklungen im Norden Afrikas. Darüber werden wir auch beraten. Und natürlich dient dieser Besuch auch der Vertiefung der Freundschaft, die seit vielen, vielen Jahren zwischen der Fraktion der ÖVP und uns besteht. Ich heiße unsere Kollegen und unseren Freund Karlheinz Kopf, den Vorsitzen des ÖVP-Klubs hier in Deutschland recht herzlich willkommen.
Wir haben morgen ein Besprechung mit der Bundeskanzlerin im Kanzleramt, wo es auch natürlich um Fragen Europas geht und wir werden jetzt in zwei Sitzungen heute Nachmittag und Morgen, wie gesagt ein paar, für uns wichtige Themen besprechen.


Karlheinz Kopf (ÖVP-Klub):


Ja , danke lieber Volker Kauder, meine Damen und Herren, Danke zunächst Dir und auch Ihnen für die freundliche Aufnahme. Das ist wie gesagt der Gegenbesuch eines Teils des Parlamentsklubs, wie wir das nennen, also der Fraktion der ÖVP in Österreich im Parlament bei unseren Freunden von CDU und CSU.
Wir waren vor einem Jahr zusammen in Wien, haben dort einige uns beide berührende Themen miteinander besprochen. Das wollen wir jetzt wieder tun. Man könnte fast glauben, wir hätten den Zeitpunkt ganz kurzfristig gewählt, aktueller geht es ja fast nicht mehr, europäische Fragen miteinander zu besprechen.
Aber es gibt auch darüber hinaus, also über die uns derzeit am meisten beschäftigende Frage Euro-Rettungsschirm, Griechenland und alles was damit zusammenhängt,eine Reihe von anderen Dingen. Wir wollen genauso über die künftigen Schritte der EU-Erweiterun g reden, wie auch über die, von Dir schon angesprochene Frage Christenverfolgung in Europa und darüber hinaus aber auch einige andere Fragen miteinander besprechen.
Ja, es ist ein Besuch von Freunden bei Freunden und es gibt nicht nur naturgemäß zwischen christ-demokratischen und christlich-sozialen Parteien viel e Übereinstimmungen, sondern ich kann wohl mit Fug und Recht sagen, es gibt vor allem, auch persönliche Beziehungen, die uns verbinden und auch die wollen wir natürlich pflegen und es wird sicher heute oder morgen dann auch Gelegenheit sein, Ihnen die Ergebnisse der Gespräche dann auch noch mitzuteilen. Vielen Dank.


Gerda Hasselfeldt:


Und ich darf die Freude auch der CSU-Landesgruppe zum Ausdruck bringen, dass wir Gelegenheit haben die ohnehin bestehenden, intensiven Kontakte gerade von Kolleginnen und Kollegen der CSU, die ja unmittelbar mit ihren Wahlkreisen an Österreich angrenzen, diese Kontakte noch zu vertiefen. Neben den schon angesprochenen Themen wird ja auch die Donau-Raumstrategie mit eine Rolle spielen. Ein Thema, das uns in den Regionen Bayerns, aber eben auch Österreichs und vieler angrenzender Länder gemeinsam betrifft - und dies alles in guter Freundschaft und guter persönlicher Beziehung. Das ist eine sehr angenehme Atmosphäre und gerade in diesen Zeiten, in denen wir so viel schwierige Aufgaben und Probleme zu lösen haben, eine ganz besonders Angenehme.

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