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(Quelle: picture alliance/dpa | Peter Kneffel)

Brinkhaus: Aufbau einer zivilen Reserve

Private Hilfe besser organisieren

In einem Interview hat der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus den Aufbau einer zivilen Reserve für den Katastrophenschutz vorgeschlagen.

Ob Pandemie, Hochwasser oder auch ganz anderer Notfall: Unser Land muss gewappnet sein. Ein wichtiger Schritt hin zu einer größeren Krisenfestigkeit könnte aus dem selbstlosen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger resultieren, wie er jetzt in den Flut-Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zutage getreten war.

Hilfsbereites Land

Darauf wies der Unionsfraktionschef Brinkhaus in einem Interview mit der Tageszeitung „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) hin. Das Hochwasser, so erläuterte er, habe unterstrichen, „dass Deutschland ein unglaublich hilfsbereites Land“ sei. Dies zeigte sich darin, dass nicht nur Hilfsorganisationen, sondern auch viele private Helfer spontan in die Flutgebiete gefahren und etwa Hilfsgüter organisiert hätten.

Datenbank aufbauen

Als Schlussfolgerung, so Brinkhaus weiter, könne man diese Art spontaner Hilfe auch besser organisieren: „Hätten wir eine Datenbank mit diesen Menschen, die zwar nicht für die Hilfsorganisationen arbeiten, aber trotzdem anpacken wollen, dann hätten wir eine zivile Reserve und könnten im Ernstfall auf viele Leute mit verschiedenen Fähigkeiten zurückgreifen.“