Dr. Georg Nüßlein, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Pressestatement


(Quelle: Tobias Koch | Creative Commons-Lizenz CC BY-ND-4.0)
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Zielwert für CO2-Einsparung unrealistisch

EU-Kommission, Europäisches Parlament und EU-Rat haben sich auf die CO2-Grenzwerte für Neuwagen in Europa bis 2030 verständigt. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Georg Nüßlein: 

CO2-Einsparung und gleichzeitiger Erhalt der individuellen Mobilität – das geht nur mit technologischem Fortschritt. Der lässt sich aber nicht am politischen Verhandlungstisch festschreiben. Der Zielwert von durchschnittlich minus 37,5 Prozent für neuzugelassene Pkw im Jahr 2030 geht weit über das hinaus, was die Bundesregierung aus deutscher Sicht für sinnvoll und geboten hielt. Ziele, die so ambitioniert sind, dass bei ihrer Festlegung bereits mit der Suche nach dem Schuldigen für die zu erwartende Verfehlung begonnen werden kann, helfen dem Klimaschutz reichlich wenig. Dies gilt umso mehr, als nicht hinreichend Impulse für alternative und innovative Kraftstoffe und Antriebsformen gesetzt werden. So wird die Chance für einen echten Schub für eine emissionsarme Mobilität zugunsten vielleicht plakativer, aber unrealistischer Zielwerte vertan.“