Karin Maag, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit

Pressestatement


(Quelle: Fotograf: Laurence Chaparon | Creative Commons-Lizenz CC BY-ND-4.0)
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Verbesserungen in der Pflege gibt es nicht umsonst

Zur aktuellen Diskussion um eine mögliche Erhöhung des Beitragssatzes in der Pflegeversicherung können Sie die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag, mit folgenden Worten zitieren:

„Den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass wir offen darüber sprechen müssen, ob wir die Beitragssätze für die Pflegeversicherung leicht – beispielsweise um 0,2 Prozentpunkte – anheben sollten, begrüße ich. Einen moderaten Anstieg erachte ich für sinnvoll. Insofern mache ich mir seine Forderung gerne zu eigen.

Es ist allen klar, dass eine bessere Personalausstattung, bessere Löhne und mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten nicht umsonst zu haben sind. Daher ist es nur folgerichtig, wenn wir dann als Solidargemeinschaft der Versicherten bereit sind, auch etwas höhere Beiträge in Kauf zu nehmen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir hierfür auch die Zustimmung der Versicherten erhalten, schließlich entspricht eine bessere Pflege gerade im hohen Lebensalter dem Wunsch einer breiten Mehrheit unserer Bevölkerung.
 Im Übrigen erinnere ich daran, dass wir mit den drei Pflegestärkungsgesetzen die Leistungen der Pflegeversicherung in den vergangenen Jahren ausgebaut haben. Jährlich stehen schon jetzt fünf Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Zudem erreichen die Leistungen der Pflegeversicherung durch die neuen Pflegegrade mehr als eine halbe Million Menschen, die auf pflegerische Hilfe angewiesen sind, erstmals. Das betrifft gerade die Gruppe der Menschen mit Demenzerkrankungen. 

Ich möchte daher ausdrücklich betonen, dass wir an diesen Reformen konsequent anknüpfen werden, um die Rahmenbedingungen in der Pflege für alle Betroffenen noch besser zu machen. Jeder Euro, den wir dafür aufwenden, ist gut angelegtes Geld.“
 

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