Gitta Connemann ist stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressestatement


(Quelle: Britta Cornelius)
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Landwirte setzen Düngeverordnung 2017 erfolgreich um

Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) haben heute die deutsche Klimabilanz 2019 vorgestellt. Danach sind im Sektor Landwirtschaft die Treibhausgasemissionen weiter zurückgegangen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann: 

„Die Düngeverordnung 2017 wirkt. Das muss jetzt selbst Bundesumweltministerin Svenja Schulze einräumen. Heute bestätigte sie, dass der Ausstoß von Treibhausgasen durch die Landwirtschaft wieder zurückgegangen ist. Damit setzt die Branche ihren erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre fort.

Einer der Hauptgründe dafür ist laut den Klimaexperten die Verschärfung der Düngeverordnung 2017. Mineraldüngerabsatz und Tierbesatzzahlen gehen zurück. Die Landwirte sind längst auf dem Weg zu den Klimazielen. Und nun erkennen BMU und UBA das auch endlich an. 

Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, heißt es. Deshalb sollten BMU und die Grünen Landesumweltminister die dringend erforderlichen fachlichen Korrekturen in der anstehenden Novelle der Düngeverordnung nicht weiter blockieren. Hören Sie auf die Experten! Bleiben Sie bei der Fachlichkeit! Prüfen Sie endlich die Funktionsfähigkeit der Messstellen! Denn: Landwirtschaft und Grundwasserschutz sind keine Gegensätze.“

Hintergrund:

Im Sektor Landwirtschaft sind die Treibhausgasemissionen um 2,3 Prozent auf 68,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen. Gründe sind die sinkenden Tierbestände bei Rindern (-2,6 Prozent) und bei Schweinen (-2,0 Prozent) sowie der Einbruch beim Mineraldüngerverkauf um 10,3 Prozent.