Pressestatement


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Größter Überschuss auf dem Globus

Nach Presseberichten erwartet das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo), dass sich der Überschuss im Handel mit dem Rest der Welt in diesem Jahr auf 310 Milliarden Dollar summieren wird – 25 Milliarden mehr als im vergangenen Jahr. Das wäre nicht nur ein Spitzenwert für die deutschen Ausfuhrunternehmen, sondern vermutlich auch der größte Überschuss auf dem Globus. Hierzu können Sie den Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-BT-Fraktion Michael Fuchs wie folgt zitieren:

„Die neuen Außenhandelszahlen zeigen ganz deutlich: Deutschland ist einer der ganz großen Gewinner einer intensiven Einbindung in den Welthandel. Wir müssen an unserem erfolgreichen Wirtschaftsmodell festhalten. Freihandel gehört zur DNA der Bundesrepublik. Deutschland braucht offene Märkte. Wir sind nicht nur ein großer Exporteur, sondern auch ein beachtlicher Importeur.

Deswegen sagt die Union auch ein klares „Ja!“ zu Ceta und zu TTIP. Ceta ist ein fortschrittliches, gutes Abkommen. Das hat die Anhörung im Wirtschaftsausschuss am Montag (5.9.) bestätigt. Wir wollen Ceta, aber wir wollen auch ein genauso gutes oder sogar noch besseres TTIP! Rational gibt es keine Gründe, die gegen ein transatlantisches Freihandelsabkommen sprechen.

Bei TTIP liegen jetzt alle Verhandlungspositionen auf dem Tisch. Das ist wie bei Tarifverhandlungen. Die Positionen sind noch unterschiedlich, wen verwundert das? Ab jetzt muss intensiv verhandelt werden, wir kommen jetzt in die entscheidende Phase. In der 80. Minute eines Fußballspiels die Trikots auszuziehen und zu sagen, wir machen nicht mehr weiter - das geht gar nicht.Ich erwarte auch vom Bundeswirtschaftsminister, dass er sich mit aller Kraft für TTIP einsetzt, ein gutes TTIP, im Interesse Deutschlands und der EU.

Wenn alle Seiten wirklich wollen, ist bei TTIP im Herbst bzw. bis zum Ende der Amtszeit Obamas ein Abschluss noch gut möglich. Verantwortliche Politik darf, und das gilt gerade auch an die Adresse von Grünen und Linken, nicht deutsche Interessen aus opportunistischen, parteipolitischen Gründen opfern.“