Marcus Weinberg | Familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressestatement


(Quelle: Tobias Koch)
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Befragung von Kindern und Jugendlichen zeigt: Fast allen Kindern geht es in Deutschland materiell gut!

Zu der in dieser Woche vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung „Children´s Worlds+“ über die Bedarfe junger Menschen in Deutschland und der anhaltenden Diskussion in den Medien zu diesem Thema können Sie den familienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, wie folgt zitieren:

„Selbst Kinder und Jugendliche sagen, dass sie so gut wie alles haben, was sie brauchen: 98,4 Prozent haben alles, was sie für die Schule brauchen, 96,7 Prozent haben genug Geld für Klassenfahrten und Ausflüge, 92,5 Prozent sagen, sie haben alles, was sie für ihre Hobbies benötigen, 84 Prozent haben ein eigenes Zimmer, 93,3 Prozent ein Familienauto und 88,4 Prozent machen Familienurlaub.

Denn wir haben dafür gesorgt,

  • dass es eine kostenlose Kinderbetreuung gibt für Geringverdiener und für Familien, die von Sozialleistungen leben;
  • dass es ein kostenloses Mittagessen in Kita und Schule für Kinder gibt, deren Eltern nichts oder nur wenig verdienen;
  • dass Kinder kostenlos mit Bahn oder Bus zur Schule fahren können, wenn die Eltern nichts oder nur wenig verdienen;
  • dass Kinder eine kostenlose Lernförderung bekommen, wenn sie es brauchen und die Eltern nichts oder nur wenig verdienen;
  • dass Kinder Geld für Klassenfahrten und Schulausflüge bekommen, wenn die Eltern nur wenig oder gar nichts verdienen.

Die Frage stellt sich also, warum machen sich dennoch so viele Kinder Sorgen um die finanzielle Situation der Familie? Die Antwort auf diese Frage gilt es dringend zu ergründen. Bedarf es mehr Transparenz über die Angebote? Kommt das Geld nicht bei den Kindern an? Vielleicht sollten wir uns zunächst aber auch an die eigene Nase fassen und mehr von dem kommunizieren, was alles für Kinder und Jugendliche heute schon möglich ist bzw. was es gibt. Ständig alles schlecht zu reden, führt zu Unsicherheiten sowohl bei den Kinder, aber auch bei den Eltern. Und Kinder sagen selbst: für sie sind die wichtigsten Themen Sicherheit, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung! Fakt ist jedoch: Insbesondere in einem Land wie Deutschland ist ein Kind, das arm ist, ein armes Kind zu viel! Arbeiten wir weiter daran, das zu bekämpfen.“