Peter Weiß ist arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Pressemitteilung


(Quelle: Foto Claudia Thoma Fotografie Waldkirch)
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Zusätzliche Vorsorge sichert den Lebensstandard im Alter

Wichtige Erkenntnisse der DIW-Studie

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat am heutigen Mittwoch, 12. September, eine Studie zur Altersversorgung in Deutschland vorgestellt. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:

"Die Studie des DIW offenbart bemerkenswerte Ergebnisse. Nicht neu ist, dass bei vielen Menschen beim Renteneintritt eine Versorgungslücke zutage treten kann. Wichtig ist aber, dass dies in vielen Fällen auch vermieden werden kann. So zeigt die Studie, dass die Lücke dort größer ist, wo der frühestmögliche Zeitpunkt für den Ruhestand gewählt wird. Beim Verbleib im Erwerbsleben bis zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter wird das Risiko einer Lücke deutlich reduziert. Jedes Hinausschieben des Rentenbeginns auch über die Regelaltersgrenze hinaus erhöht die Rente spürbar.

Zudem wird in der Studie deutlich, dass Eigenvorsorge die Lücke schließen kann. Ohne zusätzliche Vorsorge wird es kaum möglich sein, den Lebensstandard zu sichern. Das war auch schon in der Vergangenheit immer so. Die vollständige Sicherung des Lebensstandards war nie die alleinige Aufgabe der gesetzlichen Rente, denn sie hat nie zu 100 Prozent das Arbeitseinkommen ersetzt. Das ließ sich immer nur erreichen im Zusammenspiel mit einer Zusatzversorgung, einer Betriebsrente oder einer Privatvorsorge, zu der auch ein abbezahltes Eigenheim gehören kann. Die Studie offenbart, dass oft nicht in ausreichendem Maße zusätzlich vorgesorgt wird.

Schließlich zeigt die Studie auf, wo noch Handlungsbedarf besteht. Viele Menschen werden von dem aktuellen Rentenpaket profitieren, das die Koalition vor kurzem auf den Weg gebracht hat. Damit werden beispielsweise die Renten von vielen Millionen Frauen verbessert. Auch für Erwerbsunfähige gibt es erhebliche Verbesserungen. Mit den Haltelinien garantieren wir Stabilität bis 2025. Auch für die Zeit danach wird die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine zukunftssichere Alterssicherung sorgen. Wir werden die Ergebnisse der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission abwarten und dann politisch bewerten."

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