Gitta Connemann ist stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressemitteilung


(Quelle: Britta Cornelius)
Teilen

Wir brauchen ein Bündnis für den Wald

Schadholz muss aus dem Wald

Zur aktuellen Debatte über den Zustand der Wälder in Deutschland erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Gitta Connemann:

„Wir brauchen ein Bündnis für den Wald. Und das geht nur mit einem bundesweiten Waldgipfel. Denn dem deutschen Wald geht die Luft aus. Stürme, Dürre, Schädlinge und Brände verwüsten ganze Landstriche. 

Es ist Zeit für Notstandsmaßnahmen. Dafür müssen jetzt alle an einen Tisch - mit Ausnahme von Ideologen und Bürokraten. Ihre Scheuklappen schaden. Auch Schuldzuweisungen helfen nicht. Bei einem Waldgipfel muss der Blick nach vorne gerichtet werden. Wie können wir unsere Wälder erhalten? Wie können wir sie stabil für den Klimawandel machen? Wie können wir den Waldeigentümern helfen? 

Von den 2 Millionen Waldeigentümern besitzen 96,5 Prozent weniger als 20 Hektar. Für sie ist der Forst finanziell ein Verlustgeschäft - und das seit Jahren. Sie brauchen Hilfe und zwar an erster Stelle bei der Räumung des Schadholzes. Käferpopulationen sind wie biologische Brandherde. Damit der Funke nicht überspringt, muss gefällt werden. Der Holzmarkt ist zusammengebrochen. Kleinst- und Kleinwaldeigentümer zahlen bei jeder Räumung drauf. Aber das Holz muss aus dem Wald. Wer jetzt räumt, sollte unterstützt werden - personell oder finanziell. 

Und im zweiten Schritt muss es dann um die Aufforstung mit klimaresistenten Baumarten gehen. Denn unser Wald geht uns alle an.“