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(Quelle: Frank Thelen)

Welt-Down-Syndrom-Tag steht für eine vielfältige Gesellschaft

Am heutigen Montag, 21.03.2022 jährt sich der Welt-Down-Syndrom-Tag der Vereinten Nationen zum zehnten Mal. Dazu können Sie den Teilhabebeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wilfried Oellers, gerne wie folgt zitieren:

„Die Anerkennung des 21. März als offizieller UN-Welt-Down-Syndrom-Tag steht sinnbildlich für eine vielfältige, bunte Gesellschaft. Er erinnert uns einmal mehr an die uneingeschränkte Menschenwürde, die allen Menschen zuteilwird, ob mit oder ohne Handicap. Trotz positiver Tendenzen und zunehmender Inklusion, werden Menschen mit Down-Syndrom in der Öffentlichkeit leider zu wenig wahrgenommen. Oft erleben Betroffene Diskriminierung und leben in öffentlichen Institutionen, fernab des gesellschaftlichen Alltags. Dabei verfügen Menschen mit Down-Syndrom häufig über besondere Insel-Begabungen im Bereich der Musik und Kunst.

Ein besorgniserregender Trend macht sich in verschiedenen Regionen unserer Erde breit: Es ist die zunehmende Anwendung ausgefeilter Methoden der Pränataldiagnostik, die Menschen mit Down-Syndrom das Lebensrecht abspricht – oder zumindest in Frage stellt. Vor diesem Hintergrund erscheint mir die von der Ampel-Koalition angestrebte Novellierung des Paragraphen 219a StGB als äußerst bedenklich.“

Hintergrund:
Inzwischen hat es sich global etabliert, dass Menschen am 21. März weltweit zwei verschiedene Socken tragen. Dieses Zeichen der Solidarität geht auf eine libanesische Gruppe mit Down-Syndrom zurück. Sie wünschte sich, dass getreu des Mottos „We are all different – our socks should be too“ an diesem Tag alle Menschen weltweit Socken in verschiedenen Farben und Mustern tragen mögen.

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