Die Kuratorin Judith Spickermann steht in der Ausstellung: "Künstliche Intelligenz und Robotik" im Heinz Nixdorf MuseumsForum vor einem Serviceroboter Namens Pepper. Pepper wird für soziale Interaktionen, derzeit vor allem in Verkaufsräumen und im Pflegewesen eingesetzt. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum zeigt ab dem 27. Oktober auf 500 Quadratmetern die neuesten Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz und Robotik.

Pressemitteilung


(Quelle: picture alliance/dpa)
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Wegweisende Antwort auf internationale Entwicklungen

KI-Strategie unterstreicht Gestaltungsanspruch Deutschlands

Das Bundeskabinett hat am heutigen Donnerstag, 15. November, die Strategie der Bundesregierung zur Künstlichen Intelligenz (KI) beschlossen. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Andreas Steier:

Albert Rupprecht: „Die heute vom Bundeskabinett beschlossene KI-Strategie ist eine selbstbewusste, werteorientierte und somit wegweisende Antwort auf internationale Entwicklungen beim Thema Künstliche Intelligenz. Es geht nicht nur um eine Aufholjagd, denn wir haben in Deutschland und Europa starke Forschungsaktivitäten zu KI aufgebaut. Uns geht es um einen eigenen Gestaltungsanspruch. Wir wollen KI nach unseren Maßstäben, unseren Werten und als nützliche Unterstützung für den Menschen entwickeln. Was in China und den USA passiert sollte uns gerade ermuntern, selbstbewusst einen eigenen Weg einzuschlagen. Die KI-Strategie zeigt diesen auf und ist daher der richtige Ansatz.“

Andreas Steier: „Vor KI Made in Germany braucht niemand Angst haben, denn wir packen das Thema richtig an und verstehen unser Vorgehen auch als Antwort auf einen Wettbewerb der Wertesysteme. Wir bauen unsere Forschung und den Transfer aus, vernetzen unsere Kapazitäten deutschlandweit und suchen den Schulterschluss mit Frankreich und Europa. Und mit den Bundesländern geben wir durch zusätzliche KI-Lehrstühle an den Hochschulen dem wissenschaftlichen Nachwuchs und der Fachkräftesicherung einen kräftigen Schub. KI kann aber nur dann maximalen gesellschaftlichen Nutzen entfalten, wenn mit Daten angemessen umgegangen wird und wir lernen, sie als Rohstoff des 21. Jahrhunderts richtig einzusetzen.“