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Team Deutschland schreibt Wintersportgeschichte

Olympische Winterspiele 2022 gehen zu Ende – Sportförderung des Bundes trägt Früchte

Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking gehen am heutigen Sonntag zu Ende. Das Team Deutschland gewinnt zwölfmal Gold, zehnmal Silber und fünfmal Bronze. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller, und der sportpolitische Sprecher, Stephan Mayer, Folgendes:

Sepp Müller: 
„Die Olympischen Winterspiele 2022 waren aus sportlicher Sicht für Deutschland ein voller Erfolg. Wir sind stolz auf die herausragenden Leistungen der Sportlerinnen und Sportler. Die langjährige intensive Sportförderung des Bundes trägt Früchte. Gerade Ostdeutschland hat sich zur Medaillenschmiede entwickelt. Bei jeder zweiten Medaille für Deutschland war ein ostdeutscher Sportler am Werk. Das zeigt, wir sind gemeinsam stark und schreiben vereint Sportgeschichte.

Olympia hat das Augenmerk der Weltöffentlichkeit auch auf die gravierende Menschenrechtslage in China gelenkt. Wir fordern die Bundesregierung weiterhin auf, sich bei schwierigen Fragen nicht wegzuducken. Die Bundesregierung steht in der Pflicht, die inakzeptablen Menschenrechtsverletzungen gegenüber der chinesischen Führung anzusprechen und sich vor Ort für Verbesserung einzusetzen. Dies sollte im festen Verbund mit der Europäischen Union geschehen.“

Stephan Mayer: 
„Das deutsche Olympiateam liegt auf Erfolgskurs: Die Bilanz von 27 Medaillen, davon 12 aus Gold, kann sich wirklich sehen lassen. Wir gratulieren allen erfolgreichen Athletinnen und Athleten und freuen uns mit Ihnen. Die Erfolge sind vor dem Hintergrund der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen besonders bemerkenswert. Dies gilt vor allem für den Kombinierer Eric Frenzel, der nur drei Tage nach dem Ende seiner Quarantäne mit der Staffel eine Silbermedaille gewonnen hat – eine beeindruckende Leistung. 

Hier zeigen sich bereits die ersten Erfolge der Leistungssportreform: Das vor vier Jahren vorgestellte Potenzialanalysesystem, kurz ‚PotAS‘, verfolgt das Ziel, in Deutschland die Rahmenbedingungen für sportliche Erfolge zu verbessern. Die Erwartungen, dass sich bereits erste positive Auswirkungen bei diesen Olympischen Winterspielen zeigen, wurden erfüllt. Es ist erfreulich, dass unsere Sportlerinnen und Sportler durch ihre überzeugenden Leistungen unter Beweis gestellt haben: Es war die richtige Entscheidung der vorherigen Bundesregierung, diesen Weg der Reform zu gehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ampel-Regierung von diesem erfolgreichen Kurs nicht abweicht.“