Volkmar Klein Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressemitteilung


(Quelle: Foto Jan Kopetzky)
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Starkes Signal für den globalen Klimaschutz

Der Klimawandel macht an keiner Grenze halt

Zur Verdoppelung der deutschen Zusagen für den internationalen Klimafonds (Green Climate Fund) um weitere 1,5 Milliarden Euro erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volkmar Klein:

„Die Verdoppelung der deutschen Zusage für den internationalen Klimafonds ist ein starkes Signal für den globalen Klimaschutz. Dieses Signal zum Start der 24. Weltklimakonferenz in Kattowitz ist auch international von großer Bedeutung. Wir dürfen in unseren Anstrengungen gegen die Erderwärmung nicht nachlassen. Und wir müssen die Entwicklungsländer beim Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Einerseits sind diese Länder häufig besonders hart von den Folgen des Klimawandels betroffen. Andererseits tragen sie selbst bloß verhältnismäßig wenig zum Klimawandel bei. Deshalb stehen hier alle Industriestaaten in der Pflicht.

Mittel, die für den Klimaschutz in Entwicklungsländern investiert werden, sind zudem gut angelegt. Dort kann mit dem eingesetzten Geld in der Regel eine wesentlich größere Menge an Treibhausgasen eingespart werden als in Deutschland. Das nützt auch uns. Ein Blick auf die Pegelstände des Rheins oder zahlreicher Talsperren macht deutlich: Der Klimawandel betrifft auch Deutschland.

Damit wird einmal mehr deutlich, dass Forderungen vom rechtspopulistischen Rand, `auf ein Ende der bisherigen Entwicklungshilfe hinzuarbeiten´ (Volker Münz, AfD, in der Haushaltsdebatte am 21. November 2018) völlig verfehlt sind. Der Klimawandel macht an keiner Grenze halt. Mit einer national verengten Politik à la AFD würden wir uns letztlich selbst schaden.“