Skip to main content
(Quelle: Laurence Chaperon)

Russischer Truppenaufwuchs gibt Anlass zur Sorge

Zum heute beginnenden Treffen der NATO-Außenminister in Riga können Sie den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Johann Wadephul, wie folgt zitieren:

„Es ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität gegenüber unseren baltischen und osteuropäischen Bündnispartnern, dass die NATO-Außenminister heute erstmals in Lettland zusammenkommen. Das Bündnis ist fähig und bereit, die Ostflanke mit allen Mitteln zu verteidigen. Wir lassen uns auch nicht von anderen Staaten erpressen. Genauso wichtig ist es, dass sich die NATO-Außenminister intensiv zur Lage an der ukrainisch-russischen Grenze austauschen. Der über Monate vollzogene russische Truppenaufwuchs gibt Anlass zu Sorge. Putin muss klar sein, dass ein erneutes militärisches Eingreifen, um Grenzen in Europa zu verschieben, erhebliche Konsequenzen der EU wie der USA nach sich ziehen würde. Ein solches Eingreifen hätte maßgebliche Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsarchitektur, die wir nicht hinnehmen können. Auch ein solches Signal muss von den Beratungen ausgehen.“