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Innenministerin Faeser muss sich für Olympische Spiele in Deutschland engagieren

Offenkundiges Desinteresse völlig unverständlich

Innenministerin Nancy Faeser hat sich auf der Mitgliederversammlung des DOSB in Frankfurt am Samstag zu einer möglichen Bewerbung Deutschlands für die Ausrichtung Olympischer Spiele geäußert. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, Folgendes:

Stephan Mayer: „Innenministerin Faeser hat sich in ihrer Rede zur Frage einer deutschen Olympiabewerbung nebulös geäußert. Indem sie auf unterstützende Worte verzichtet, sendet sie das Signal an die Sportwelt, die politisch Verantwortlichen auf Bundesebene hätten kein Interesse an der Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele. Hierzu passt die Verweigerung, das ‘Memorandum of Understanding‘ zu unterschreiben, das die fünf potenziellen Bewerberstädte bereits gezeichnet haben. Deutlicher hätte die Bundesregierung ihr Desinteresse an Olympia in Deutschland nicht zum Ausdruck bringen können. 

Insgesamt lässt die Ministerin die gebotene Wertschätzung für den deutschen Sport vermissen. Wir fordern die Bundesregierung auf, offen und ehrlich mit den Sportfans und Funktionären in Deutschland umzugehen. Sie muss ihnen sagen, wenn sie keine Bewerbung unterstützen möchte. Für Deutschlands Sportlerinnen und Sportler wäre dies allerdings ein Schlag ins Gesicht.“