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(Quelle: Fotograf: Laurence Chaparon)

Impfungen so unbürokratisch wie möglich durchführen

Bundesweiten Flickenteppich vermeiden

Zum Beschluss der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zur Impfstrategie erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Karin Maag:

„Heute haben sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer über das weitere Vorgehen bei der Durchführung der COVID-19-Impfung und die nächsten Ziele bei der Impfstrategie abgestimmt. Dieses Vorgehen begrüße ich ausdrücklich. Hierbei geht es vor allem darum, einen guten Übergang bei den Impfungen von den Impfzentren in die Arztpraxen zu finden.

Richtig ist, eine flächendeckende Verimpfung in den Arztpraxen erst dann zu ermöglichen, wenn hierfür ausreichend Impfstoffdosen zur Verfügung stehen. Ich freue mich, dass mit der Expertise der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte das Impfen weiter an Fahrt gewinnt und dass ausdrücklich der Dokumentationsaufwand begrenzt werden soll: So sehen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten die Voraussetzung für eine flächendeckende Impfung in den Arztpraxen ab dem 5. April als erfüllt an und schlagen hierfür eine sogenannte wöchentliche Impfsprechstunde vor. Dabei gilt natürlich auch weiterhin die in der Coronavirus-Impfverordnung vorgesehene Priorisierung. Gleichzeitig soll der Dokumentationsaufwand in den Arztpraxen möglichst geringgehalten werden. Auch das begrüße ich außerordentlich, um die Durchführung der Impfungen so unbürokratisch wie möglich zu gestalten. Die etablierten Strukturen der Impfzentren und die mobilen Impfteams sollen weiterhin bestehen bleiben.

Aus meiner Sicht ist es nach wie vor wichtig, einen bundesweiten Flickenteppich bei der Durchführung von COVID-19-Impfungen zu vermeiden. Vermieden werden müssen endlich auch die gegenseitigen Schuldzuweisungen. Das bringt den Bürgerinnen und Bürgern nichts, sorgt im Gegenteil eher für eine Unsicherheit in der Bevölkerung. Stattdessen sollten alle gemeinsam an Lösungen arbeiten. Unser Ziel bleibt nach wie vor, die verfügbaren Impfstoffdosen zügig an die vielen Impfwilligen zu bringen, die noch auf einen Termin warten.“