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„GAIA-X“ – Chance für europäische Digitalwirtschaft

Digitale Souveränität stärken

Heute wurden die Pläne für das Projekt „GAIA-X“, einem europäischen Cloud-Verbund, auf dem Digitalgipfel in Dortmund vorgestellt. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, und der digitalpolitische Sprecher, Tankred Schipanski:

Nadine Schön: „Daten müssen sicher und vertrauenswürdig gespeichert werden. Gleichzeitig müssen die Zusammenführung und der Austausch von Daten schnell und unkompliziert ermöglicht werden. Nur so werden wir ein digitales Ökosystem schaffen, dem die Bürgerinnen und Bürgern vertrauen und welches unsere Wirtschaft auch langfristig konkurrenzfähig machen wird. Dies gilt gerade mit Blick auf Unternehmen, die im Bereich der Künstlichen Intelligenz tätig sind. Das Projekt „GAIA-X“ als europäische Speichermöglichkeit ist dafür eine wichtige Grundlage. Plattformökonomie „Made in Europe“: Deutschland und Europa setzen damit selbst Akzente. Wir handeln statt behandelt zu werden. „GAIA-X“ wird auch zu einem Umdenken beim Umgang mit Daten führen. Unser Ziel ist es, neue Chancen zu eröffnen und Datensouveränität durch Datensicherheit, Interoperabilität, Datenportabilität und Datentreuhändertum zu gestalten.“

Tankred Schipanski: „Ein Projekt wie „GAIA-X“ kann der europäischen Digitalwirtschaft zum Durchbruch verhelfen. Eine souveräne europäische Dateninfrastruktur macht unsere Unternehmen unabhängig von den großen U.S.-Anbietern und gestaltet den Weg hin zu europäischen Playern. Ein virtuelles Projekt wie „GAIA-X“ kann große Unternehmen, aber auch KMU und Startups einbinden - ideal für den Standort Deutschland. Es soll auch helfen, die Möglichkeiten von Datenanalyse und Künstlicher Intelligenz besser zu nutzen. Der Staat muss die Rahmenbedingungen schaffen, durch die Unternehmen wachsen. „GAIA-X“ bietet insofern eine große Chance und kann einen substantiellen Beitrag zu Deutschlands digitaler Souveränität leisten.“