Google +

Freundschaft mit Japan wichtiger Eckpfeiler der deutschen Außenpolitik

Fraktionsvorsitzender trifft Mitglieder der japanischen Regierung

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder wird am Sonntag zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren nach Japan reisen. Er wird begleitet von der CSU-Landesgruppenvorsitzenden Gerda Hasselfeldt und dem außenpolitischen Sprecher der Fraktion, Philipp Mißfelder. Zu der Reise erklärt Volker Kauder:

„Die Freundschaft mit Japan ist ein wichtiger Eckpfeiler der deutschen Außenpolitik. Deutschland und Japan verbindet seit Jahrzehnten eine enge Wertegemeinschaft und Freundschaft. Diese muss trotz des Aufstiegs anderer Länder weiterentwickelt und gepflegt werden. In enger Abstimmung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel will ich mit dieser Reise erneut einen Beitrag leisten.

Deutschland und Japan stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Wie wir muss sich Japan dem demografischen Wandel stellen. Beide Länder können hier voneinander lernen. Das gilt auch für die Energiepolitik. Deutschland hat nach der Atomkatastrophe von Fukushima die Konsequenzen gezogen und steigt aus der Atomenergie aus. Auch in Japan wird nun neu über die Energieversorgung nachgedacht. Auch hier bietet sich ein enger Austausch an.

Thema unserer Gespräche wird auch die Euro-Staatsschuldenkrise sein. Wir wissen, dass ein stabiler Euro im japanischen Interesse ist. Japan hat sich kürzlich seine Einlagen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) erhöht. Damit trägt Japan zur Stabilisierung des Euro bei. Dies kann man nicht genug würdigen, zumal das Land immer noch an den Folgen des Tsunami vor einem Jahr zu tragen hat. 

Hintergrund: Kauder und seine Delegation werden am kommenden Dienstag zunächst politische Gespräche in Tokio führen. Unter anderem sind Treffen mit dem stellvertretenden japanischen Ministerpräsidenten Okada Katsuya und voraussichtlich weiteren Regierungsmitgliedern geplant. An der Universität von Osaka wird Kauder auch einen Vortrag zur Entwicklung Europas halten. Stellvertretend für Deutschland wird die Delegation auch am 9. August an der Gedenkzeremonie für die Opfer des Atombombenabwurfs in Nagasaki teilnehmen.

Mehr zu: