Volkmar Klein Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Pressemitteilung


(Quelle: Foto Jan Kopetzky)
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Flüchtlingspakt ist im Interesse aller

Hilfe für Flüchtlinge weltweit nutzt auch Deutschland

Heute wird der Globale Pakt für Flüchtlinge von der UN-Generalversammlung verabschiedet. Dazu erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volkmar Klein:

„Es ist nur fair, wenn alle Staaten dazu beitragen, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbundenen Lasten zu schultern. Fast 70 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Viele sind Binnenflüchtlinge, viele fliehen in die Nachbarstaaten ihrer Heimat. Die zahlreichen Flüchtlinge überfordern jedoch diese oft sehr armen Staaten. Allein der Libanon hat eine Million syrische Flüchtlinge aufgenommen – bei sechs Millionen eigenen Einwohnern. Den Flüchtlingen zu helfen, ist daher nicht nur humanitär geboten. Es ist auch im deutschen Interesse. Hilfe vor Ort sorgt dafür, dass sich die Menschen nicht auf den gefährlichen Weg nach Europa machen.

Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei macht beispielhaft vor, wie gut eingesetzte Hilfe wirken kann: Syrische Flüchtlinge bleiben in der Region, wenn sie gut versorgt werden und wenn ihre Kinder mit Hilfe der EU z. B. Schulunterricht erhalten.

Wichtig ist auch: Der Flüchtlingspakt formuliert politische Ziele, er ist aber rechtlich unverbindlich. Dennoch ist er eine gute Grundlage, um gegenüber anderen Staaten darauf hinzuwirken, mehr für die Flüchtlingshilfe zu leisten.“