Skip to main content
Frauenrechte sind Menschenrechte
(Quelle: unsplash.com)

Endometriose besser erforschen und behandeln

Druck der Union hat gewirkt – fünf Millionen Euro jährlich zur Erforschung der Endometriose

Am heutigen Donnerstag wird der Bundestag über den Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Endometriose – endlich verstehen, behandeln, erforschen, begleiten“ debattieren. Dazu erklären die Stellvertretende Vorsitzende Dorothee Bär und die familienpolitische Sprecherin Silvia Breher:

Dorothee Bär: „Die Ampel reagiert wieder einmal erst, wenn die Union Druck macht. Dieses Mal für die Frauen: Während der Gesundheitsminister noch im September auf unsere Anfrage geantwortet hat, dass er kein Geld für die Bekämpfung von Endometriose ausgeben möchte, legt er nun eine neue Förderlinie auf. Wir begrüßen diesen Sinneswandel. Mit ein paar wenigen Millionen für die Forschung ist den vielen Betroffenen aber noch nicht geholfen. Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordern wir eine Nationale Strategie im Kampf gegen die Krankheit.

Silvia Breher: „Die fünf Millionen sind nur ein erster Schritt. Betroffene Frauen haben uns in der Fachveranstaltung Anfang Oktober eindrücklich geschildert, wie sehr das alltägliche Leben durch die Krankheit eingeschränkt ist. Deshalb müssen Prävention und Aufklärung viel früher beginnen. Dazu müssen die Schulen als Orte der Sensibilisierung und Wissensvermittlung über diese Krankheit begriffen werden. Auch die medizinische Ausbildung muss auf diesen geschlechtsspezifischen Aspekt hin angepasst werden. Und die Behandlung muss besser vergütet werden.“

Hintergrund

Die Debatte am Donnerstag, 10. November 2022, wird um 19.25 Uhr live auf www.bundestag.de übertragen. Es reden die Abgeordneten Dorothee Bär, Emmi Zeulner und Silvia Breher. Den Antrag der Unionsfraktion „Endometriose – endlich verstehen, behandeln, erforschen, begleiten“ finden Sie hier: https://dserver.bundestag.de/btd/20/043/2004308.pdf