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Pressemitteilung


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Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft wichtiger denn je

Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation von herausragender Bedeutung

Am heutigen Donnerstag berät der Deutsche Bundestag den Antrag „Wissenschaftskommunikation stärken – Strukturen sichern, neue Möglichkeiten schaffen“. Hierzu erklären bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Stefan Kaufmann:

Albert Rupprecht: „Der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist wichtiger denn je. Wir wollen den mündigen Staatsbürger, der gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren und aktiv mitgestalten kann. Innovationszyklen werden schneller und die Menschen müssen in der Lage sein, Risiken und Chancen von neuen Entwicklungen zu durchdringen und sich so eine Meinung bilden zu können. Es ist gut, dass Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation zu einem ihrer Schwerpunktthemen gemacht hat. Als Unionsfraktion werden wir diesen Prozess eng und aktiv begleiten.“

Stefan Kaufmann: „Wir brauchen effektive Instrumente gegen Fake-News und Fehlinformation. Die Stimme der Wissenschaft kann Sachlichkeit und Ausgewogenheit befördern, wenn sie denn verständlich ist und gehört werden kann. Daher wollen wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft intensivieren, indem die Wissenschaftskommunikation und auch der Wissenschaftsjournalismus gestärkt werden.  Wir müssen aber auch schauen, dass Journalisten mit den Informationen aus der Wissenschaft unter den heutigen Bedingungen arbeiten können. Daher sind neue Darbietungs- und Vermittlungsformate zwischen Wissenschaft und Journalisten erforderlich. Wir setzen auch beim wissenschaftlichen Nachwuchs an und wollen schon in der Ausbildung stärker Kommunikationskompetenzen vermitteln, die später helfen, die Erkenntnisse auch verständlich darzustellen."