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(Quelle: Dorothee Bär, MdB)

Bei der documenta ist das Maß voll

documenta sofort schließen und Steuermillionen zurückfordern

In dieser Woche hat das Expertengremium zur Aufarbeitung der Antisemitismus-Vorwürfe bei der documenta gefordert, anti-israelische Propagandafilme auf der Ausstellung nicht mehr zu zeigen. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär:

„Das Maß ist voll. Die auf der documenta gezeigten Filme bieten nicht nur Anknüpfungspunkte für antijüdische Hetze in unserer Gesellschaft. Sie verherrlichen terroristische Gewalt im schlimmsten Sinne von Propaganda gegen den Staat Israel. Der erst vor wenigen Wochen eingesetzte Expertenrat, der antisemitische Motive auf der Kunstschau verhindern sollte, ist offenbar ein Feigenblatt. Er wird ignoriert. Der Skandal geht einfach weiter. 

Es müssen den Worten von Frau Roth jetzt Taten folgen. Wir verlangen von der Kulturstaatsministerin des Bundes mit größtmöglichem Nachdruck, die über die Kulturstiftung des Bundes als Mittelgeber an die documenta fifteen geflossenen Steuermillionen zurückzufordern.

Und wir verlangen von der hessischen Kunstministerin Dorn die sofortige Schließung der documenta fifteen. Diese beiden Signale wären die einzig angemessenen Antworten auf das, was man rund um diese documenta nur noch als kulturpolitisches Multiorganversagen beschreiben kann.“

 

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