Skip to main content

Aktion der Anonymous-Gruppe verrät antidemokratisches Denken

Netzgemeinde muss sich deutlicher von solchen kriminellen Machenschaften distanzieren

Unbekannte Täter aus dem Umfeld der Gruppe Anonymous haben in den vergangenen Tagen nach Medienberichten persönliche Daten von Teilnehmern der Initiative „Wir sind Urheber“ im Internet bloßgestellt. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Günter Krings und der zuständige Berichterstatter im Rechtsausschuss Ansgar Heveling:

Solche Anprangerungen und Einschüchterungsversuche kannten wir bisher vor allem von totalitären Regimen. Mit dieser Aktion hat sich die Anonymous-Gruppe ihre politische Maske vom Gesicht gerissen. Es geht ihnen ganz offensichtlich nicht um einen kontroversen Diskurs, sondern darum, die Meinungsfreiheit Andersdenkender zu behindern. Das verrät zutiefst antidemokratisches Denken. Es ist daher höchste Zeit, dass die Staatsanwaltschaft zügig gegen diese Gruppe ermittelt und die Täter bestraft werden.

Genauso wichtig ist es, dass sich die Netzgemeinde deutlicher von solchen kriminellen Machenschaften distanziert.