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49-Euro-Ticket: Es bleiben viele Fragen offen

Zur am morgigen Dienstag stattfindenden Sondersitzung der Verkehrsminister des Bundes und der Länder können Sie den verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß, gerne wie folgt zitieren:

„Schon jetzt ist klar: Das 49-Euro-Ticket kommt wahrscheinlich erst im Frühjahr 2023 oder sogar noch später – also mit großer Verspätung. Minister Wissing legt einen ordentlichen Fehlstart hin. Die Finanzierung des 49-Euro-Tickets steht weiter in den Sternen. Allein 2023 werden fast 2 Milliarden Euro mehr Geld gebraucht werden. Ursprünglich wollten sich Bund und Land die Mehrkosten teilen. Die Bundesregierung lässt sich einerseits für das 49-Euro-Ticket feiern, anderseits macht sich der Bund bei der Finanzierung einen schlanken Fuß und lässt die Länder und Kommunen im Regen stehen. Auch von der anstehenden Sondersitzung der Verkehrsminister des Bundes und der Länder ist dazu nichts Neues zu erwarten.

Währenddessen sieht vor Ort die Lage teilweise dramatisch aus. Aufgrund von Finanzierungsengpässen und enormen Kostensteigerung drohen die Länder und Kommunen damit, dass im kommenden Jahr bestehende Leistungen und Nahverkehrsverbindungen abbestellt werden müssen. Das bedeutet: Das Angebot wird schlechter. Dies wäre dann ein verkehrspolitischer Offenbarungseid.“

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