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Wie geht es weiter mit der Finanzmarktregulierung?
Es muss vor allem verhindert werden, dass die Finanzmarktakteure Geschäftstätigkeiten in den nicht oder wenig regulierten Bereich auslagern. Unser Ziel, alle Finanzmärkte, Finanzmarktakteure und Finanzinstrumente einer besseren Aufsicht und Regulierung zu unterwerfen, können wir nur erreichen, wenn wir konsequent und energisch auch diesen Bereich, den sogenannten Schattenbankensektor, regulieren. Die Arbeiten hieran haben bereits begonnen.
Auch die Regulierung der sogenannten außerbörslichen Derivatemärkte ist in vollem Gange. 90 Prozent aller Derivateverträge zwischen Marktteilnehmern werden bilateral, nicht auf Börsenplattformen, abgeschlossen. Hier ist eine Hinterlegung von Sicherheiten, etwa von Barmitteln, Staats- oder Unternehmensanleihen nicht notwendig, was ein hohes Risiko für die Finanzmarktstabilität birgt. Würde der Handel aber, wie geplant, über offizielle Börsen abgewickelt, reduzierte sich dieses Risiko erheblich.