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27.05.2012

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Was genau ist die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF)?




Nachdem sich im Frühjahr 2010 die Situation an den Finanzmärkten dramatisch zugespitzt hatte, wurde am 7. Juni 2010 die „Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“, auch als EFSF oder Euro-Rettungsschirm bekannt, geschaffen. Kommt ein Mitgliedstaat der Euro- Gruppe in Zahlungsschwierigkeiten, kann die EFSF ihm unter die Arme greifen. Dafür gibt die EFSF Anleihen an den Finanzmärkten aus. Diese werden von den Mitgliedstaaten der Währungsunion garantiert. Den Verkaufserlös aus den Anleihen stellt die EFSF dann in Form von Hilfszahlungen den in Not geratenen Mitgliedstaaten zur Verfügung. Diese müssen das Geld zu einem vereinbarten Zinssatz bis zu einem bestimmten Zeitpunkt an die EFSF zurückzahlen. Die Garantien der Mitgliedstaaten werden nur dann fällig, wenn die Staaten zahlungsunfähig werden – was durch die EFSF gerade verhindert werden soll.