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15.02.2010
Volker KauderVolker Kauder besucht Toyota-Werk in Nagoya
Gespräche in Japan
Der CDU/CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder hat sich zu Beginn seines offiziellen Besuchsprogramms in Japan über die Entwicklungen in der Elektromobilität informiert. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Andreas Schockenhoff und dem entwicklungspolitischen Sprecher Holger Haibach besuchte er am Montag das Toyota-Werk in Nagoya. Dort werden vor allem Hybrid-Fahrzeuge hergestellt.
Hybrid-Fahrzeuge - also solche Pkw, die sowohl über einen herkömmlichen Kraftstoff- als auch einen Elektroantrieb verfügen, sind in Japan stark im Kommen. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 350 000 neue Autos mit dieser Antriebsart zugelassen. Die großen japanischen Hersteller entwickeln zudem reine Elektromodelle.

"Der Elektroantrieb kann meiner Meinung die Antriebsart der Zukunft sein", sagte der Fraktionsvorsitzende. "Allerdings sind, wie meine Gespräche auch in Japan zeigen, noch viele Probleme zu lösen. So haben diese Pkw noch eine zu geringe Reichweite. Der Entwicklung von leistungsstarken Batterien kommt eine Schlüsselstellung zu, soll der wünschenswerte Durchbruch dieser Technologie erreicht werden. Die deutsche Automobilindustrie sollte meiner Meinung nach ihre Anstrengungen noch erhöhen. Die Japaner sind schon sehr weit."
Holger Haibach, Andreas Schockenhoff und Volker Kauder zu Gast beim Automobilzulieferer Nishijima, der Arbeitnehmer so lange beschäftigt, wie sie arbeiten wollen und es ihre Gesundheit zulässt. Der älteste ist 76. Dienstag und Mittwoch wird Volker Kauder mit seiner Delegation in Tokio politische Gespräche führen.