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06.05.2008
Dorothee Bär,
Wolfgang Börnsen,
Gitta Connemann,
Prof. Monika Grütters,
Volker Kauder,
Dr. Angela Merkel,
Bernd NeumannKunst und Kultur gehören zum Leben
Kultursalon der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Beim ersten Kultursalon der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind Vertreter aus Politik und Kultur in einen nicht alltäglichen Dialog eingetreten. „Die Kultur ist für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein fester Bestandteil, der darüber entscheiden wird, ob Politik heute die Weichen für die Zukunft richtig stellt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch in Berlin.
"Wer nur aufs Materielle setzt, wer nur fragt, was kommt jetzt an Euro und Cent dabei heraus, der wird sich nicht dazu hinbewegen, den Menschen wirklich Freude und Möglichkeiten jenseits des Materiellen zu machen“, unterstrich die Bundeskanzlerin.
Gäste des Abends auf der sog. Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes waren unter anderem die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Senta Berger, die Schauspieler Mario Adorf, Til Schweiger und Christine Paul, der Satiriker Oliver Kalkofe und Nachwuchskünstler aus dem Bereich der ernsten Musik.
Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hob hervor, dass mit diesem Kultursalon ein Abend der Begegnung für Kulturschaffende und Künstler aus Film, Fernsehen, Oper, Theater und Museen geschaffen werden sollte. Die Anregung hierfür gab der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU, Wolfgang Börnsen.
„Kunst und Kultur gehören zum Leben. Wer Kunst und Kultur nicht fördert, vergisst einen wesentlichen Teil des Lebens. Die Politik habe die Aufgabe, Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Kunst und Kultur sich entwickeln kann“, unterstrich Kauder. Mehr Kunst und weniger Staat, mehr Freiheit, wünschte sich der Fraktionsvorsitzende.
In vier Werkstätten diskutierten die knapp 800 Teilnehmer im Reichstagsgebäude über die Situation der Kulturschaffenden in Deutschland.