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13.12.2007
Gitta ConnemannGitta Connemann zum Schlussbericht der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland"
Vorsitzende legt Bericht vor
Ausschnitte aus der Rede von Gitta Connemann vor dem Deutschen Bundestag.
Bereits in der vorangegangenen 15. Wahlperiode wurde die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ eingesetzt, die allerdings aufgrund der vorgezogenen Neuwahlen des Bundestages ihre Arbeit nicht abschließen konnte. Der Deutsche Bundestag hat die Einsetzung der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ am 15. Dezember 2005 einstimmig beschlossen. Das Gremium, das aus elf Abgeordneten aller Fraktionen des Deutschen Bundestages (sowie elf stellvertretenden Mitgliedern) und einer gleichen Anzahl von externen Sachverständigen Mitgliedern besteht, hat sich am 13. Februar 2006 konstituiert.
Sie hatte die Aufgabe, eine umfassende Bestandsaufnahme der Situation von Kunst und Kultur in Deutschland vorzulegen und aus einer Problembeschreibung Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der Vorsitz der Kommission lag während der ganzen Zeit bei Gitta Connemann, CDU/CSU.
Der Bericht enthält fünf inhaltliche Schwerpunkte:
- Öffentliche und private Förderung von Kunst und Kultur - Strukturwandel,
- Wirtschaftliche und soziale Lage von Künstlern,
- Kultur- und Kreativwirtschaft
- Kulturelle Bildung,
- Kultur in Europa – Kultur im Kontext der Globalisierung
Zu 55 Einzelthemen sind insgesamt rund 400 Handlungsempfehlungen formuliert worden, die sich aufgrund des Themenfeldes nur zum Teil an den Bund, zum eher größeren Teil aber an Länder und Kommunen richten. Mit dem Bericht liegt ein umfassendes kulturpolitisches Kompendium vor, zu dem es wohl europaweit wenig Vergleichbares geben dürfte.
Der Bericht ist von der Enquete-Kommission einstimmig beschlossen worden.