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27.05.2012

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09.11.2007

Volker Kauder

Erinnerung an die Freude des Aufbruchs zu Einheit und Freiheit

Debatte zum Stand der Deutschen Einheit




Die Deutschen dürfen mit Stolz auf die Deutsche Einheit schauen, sagte Volker Kauder in der Debatte zum Stand der Deutschen Einheit. Er erinnerte auch an die zwei Gesichter des 9. Novembers in der deutschen Geschichte.


Die Erinnerung an die "Freude des Aufbruchs zu Einheit und Freiheit" will Fraktionsvorsitzender Volker Kauder trotz aller Probleme wach halten. "Die Deutschen dürfen mit Stolz auf das schauen, was heute 18 Jahre alt wird: die Deutsche Einheit", sagte Kauder am Freitag im Bundestag.

Das Parlament hat am Vormittag über den Stand der Deutschen Einheit und die Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmal debattiert.

Kauder erinnerte an die "zwei Gesichter" des 9. Novembers: zu einem die Progromnacht von 1938. "Ein Tag, der uns beschämt, an dem der Naziterror so richtig begonnen hat", mahnte der Fraktionsvorsitzende.

60 Jahre später ein völlig anderes Bild: Die Deutschen im Osten stehen auf, tausende versammeln sich vor den Grenzausgangsstellen und protestieren mutig, obwohl die Erinnerung an die Niederschlagung des Aufstandes vom 17. Juni 1953 noch präsent ist. Für viele Menschen habe an diesem Tag ein neues Leben begonnen, befreit aus den Gefängnissen von Bautzen und Hohenschönhausen. Kauder dankte allen, die an dem Entschädigungsgesetz für SED-Opfer, die in den Gefängnissen der DDR einen Teil ihres Lebens gelassen haben, mitgewirkt hatten.

Angesichts der vielen Schlagzeilen zur "Volljährigkeit" der Deutschen Einheit stellte Kauder fest, dass auch derjenigen, der volljährig werde, noch eine große Entwicklung vor sich habe. Konkret sprach er sich dafür aus, die Attraktivität der neuen Länder als Studien- und Arbeitsort zu erhöhen.

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