Die gute Stimmung, die wir in der Wirtschaft und bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erleben, schlägt sich nicht nieder in dem Bild, das wir aus der Koalition in der Öffentlichkeit abgeben, registriert Volker Kauder bei seinem Gesprächen während seiner Sommertour. Er empfiehlt: „Solide arbeiten und weniger miteinander öffentlich streiten und diskutieren.“
Die Ausgabe im Wortlaut:
Hallo, hier ist wieder Volker Kauder und ich berichte aus meinem politischen Tagebuch.
Gestern habe ich mit meiner Sommertour durch meinen Wahlkreis begonnen. Ich besuche Gemeinden, Unternehmen, spreche mit Menschen in sozialen Einrichtungen und suche einfach den Kontakt und das Gespräch.
Und da merke ich, wie Fragen kommen, wie die Menschen darauf hoffen, dass wir in unserer Regierungskoalition kraftvoll handeln, Probleme lösen und weniger miteinander in Diskussionen sind und streiten.
Ich spüre aber auch, wie die Menschen erwarten, dass sie auch darüber reden, was sich ändern wird, was sich ändern muss, dass sie auf der anderen Seite aber auch sehr genau sehen, dass wir in Deutschland viel besser aus der Krise herausgekommen sind als andere Länder.
Die Kurzarbeit nimmt ab, gerade in meiner Heimat hatten wir eine hohe Kurzarbeit, weil die Automobilindustrie, der wir zuliefern, in Schwierigkeiten war. Und jetzt sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dankbar, dass es wieder voran geht und dass es aufwärts geht. Und die gute Stimmung, die wir dort in der Wirtschaft und bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erleben, schlägt sich nicht nieder in dem Bild, das wir aus der Koalition in der Öffentlichkeit abgeben.
Ich spüre, dass man bei aller Kritik darauf setzt, dass wir unsere Arbeit gut machen und das nehme ich mit nach Berlin – konzentriert arbeiten, solide arbeiten und weniger miteinander öffentlich streiten und diskutieren.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende.