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26.05.2012

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05.12.2011

Rita Pawelski

Zehn Jahre Bundesgleichstellungsgesetz

Gleichstellung zwischen Frauen und Männern endlich anpacken




Vor zehn Jahren wurde das Bundesgleichstellungsgesetz verabschiedet. Es sollte die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in der Bundesverwaltung fördern sowie für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgen. Die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Rita Pawelski, zieht Bilanz:


„Auch nach zehn Jahren ist das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung nicht verwirklicht worden. Für das Gesetz haben großartige und mutige Frauen lange gekämpft. Dennoch sind Frauen in den obersten Bundesbehörden immer noch eine Seltenheit und dies, obwohl Frauen noch nie so gut ausgebildet waren wie heute.

Ein gutes Beispiel, dass Frauen sehr gut Führungspositionen übernehmen und ausfüllen können, zeigt die Bundesregierung: In den 14 Bundesministerien gibt es acht Minister und sechs Ministerinnen, was einer Frauenquote von 43 Prozent entspricht. Bei den Staatssekretären liegt die Quote bei 22,2 Prozent und bei den beamteten Staatssekretären bei 20,8 Prozent. Wenn allerdings die Ebenen darunter betrachtet werden, stellt man fest: Es fehlt immer noch an der Umsetzung des Gesetzes.

Wir müssen in der Gesellschaft darauf hinwirken, dass eine selbstverständliche Kultur der Gleichstellung geschaffen wird und Denkblockaden aufgelöst werden.

Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg ist es, weiter die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voranzutreiben. Auch wenn sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren sehr viel verändert hat, sind wir noch lange nicht am Ziel.

Die Losung: „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“ gilt auch für die Bundesbehörden.“

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Zehn Jahre Bundesgleichstellungsgesetz